La Réunion

(19.09. - 11.10.2026)

Man sollte meinen, dass nach bereits vier Aufenthalten auf einer einigermaßen überschaubaren Insel alles bekannt ist - aber wir haben bei unserem fünften Urlaub auf unserer Trauminsel fast nur Neues gesehen... Und wir wissen, dass uns immer noch einiges fehlt - wir werden also wieder hin müssen!

Samstag, 19.09.2026

Mein Schwager Helmut ist (wie erwartet) pünktlich um 9:30 Uhr da und bringt uns zum Münchner Airport*. Die Koffer sind zügig weg und wir haben noch Zeit für einen Snack* - wir wissen ja, dass es im Flieger nach Paris nur ein Wasser und ein Stückchen Schokolade gibt. Auch das Boarding geht schnell - bis ein technisches Problem die letzten paar Passagiere ausbremst. Wir haben also etwas Verspätung, aber in Paris haben wir ja genug zeitlichen Puffer.

Auch wenn wir in CDG* einige Zeit auf unsere Koffer warten müssen, haben wir keinen Stress. Das ändert sich auch nur geringfügig, als wir beim Aufgeben der Koffer am Schalter der Air Austral erfahren, dass unser Flug 2 Stunden Verspätung haben wird. Sicherheitshalber rufe ich bei der Autovermietung in Saint-Denis an, aber da sollte es kein Problem geben.

Im Gegensatz zu unserem Flug! Der verzögert sich wegen einer technischen Wartung immer weiter - am Ende starten wir kurz nach 1 Uhr nachts! Über 6 Stunden Verspätung! Das hatten wir auch noch nie...

Sonntag, 20.09.2026

Wir schlafen fast direkt nach dem Start ein und können auch ganz gut schlafen. Der Pilot holt eine gute halbe Stunde der Verspätung auf, so landen wir gegen 13:30 Uhr endlich auf unserer Trauminsel.

Am Flughafen gibt es ein paar Neuerungen, z.B. eine ganz neue Halle für das Gepäck mit modernen Bändern. Es dauert, bis wir die Koffer haben, aber wenigstens ist alles da und heil. Auch bei der Autovermietung gibt es keine Probleme, wir bekommen einen ziemlich neuen Seat Ibiza.

Nachdem die großen Supermärkte alle schon seit Mittag zu haben, kaufen wir in einem kleinen in Saint-Leu Bier, Wein, Wasser und Knabberzeug für die ersten Tage ein, Frühstück für morgen wollen wir nachher bei Pierre bestellen.

Als wir bei den "Cases Couleurs" ankommen, freuen er und seine Frau Alexandra sich offensichtlich, dass wir da sind. Wir haben diesmal ein anderes Studio, aber das ist ja kein Problem.

Nach dem ersten Dodo* und dem Auspacken bringen wir unser Mitbringsel zu Pierre. Als wir das Frühstück bestellen wollen, erfahren wir, dass es nicht mehr angeboten wird - schade! Als wir erklären, dass wir nichts fürs Frühstück haben (und inzwischen auch der kleine Supermarkt zu hat), bringt Alexandra uns Kaffee und Milch, Croissants* können wir ja morgen früh beim Bäcker holen.

Als wir gerade auf der Terrasse sitzen und besprechen, wann wir zum Streetfood*-und-Musik-Fest in den Ort fahren wollen, taucht Alexandra wieder auf und bringt uns Reis und Rougail* Saucisses* - da erübrigt sich das Ausgehen heute... So ein Willkommen hat schon was!

Montag, 21.09.2026

Wie erwartet bin ich früh wach, kurz nach 6 Uhr sitze ich schon mit dem Tagebuch auf der Terrasse. Ich habe ja auch einiges nachzuholen...

Zum Frühstück holt Christian Croissants und Pain au chocolat*, wir lassen es ruhig angehen.

Als wir von einer Stippvisite* am Pool zurück zum Studio kommen, steht eine (ziemlich große) Flasche Rhum arrangé* auf dem Terrassen-tisch. Jean-Pierre, der Senior, kommt auch noch vorbei, um uns herzlich zu begrüßen. Auf die Flasche (bzw. deren Inhalt) angesprochen erklärt er uns, dass da kein Rum drin ist, sondern nur sehr viel "amour"*... Schön, ihn wiederzusehen!

Kurz vor Mittag fahren wir über die Küstenstraße und die Pointe au Sel zum Leclerc*. Leider sehen wir keinen Wal - später lese ich, dass dieses Jahr das schlechteste zur Walbeobachtung seit gut 20 Jahren ist, wir werden also wahrscheinlich die ganzen drei Wochen keinen sehen...

Beim Leclerc kaufen wir alles ein, was wir im Studio allgemein und für uns in der ersten Woche brauchen. Auch das von meiner Mutter gewünschte Garam Masala* bekommen wir dort. Nach dem Aufräumen der Einkäufe machen wir eine Pause, bevor wir hinunter in den Ort fahren. Mit einem Dodo schauen wir am "Surfeur" den Wellenreitern zu, entspannter geht's kaum.

Abends grillen wir Würstl, dazu gibt's einen bunten Salat. Und als Desser ein bisschen was von Jean-Pierres "amour"...

Dienstag, 22.09.2026

Heute bin ich (weil ich gestern so früh ins Bett gegangen bin) noch früher wach, ich kann den Vögeln bei ihrem morgendlichen Konzert zuhören.

Heute haben wir fürs Frühstück nicht so viel Zeit, wir fahren - weil die Vorhersage super ist - zur einzigen Teeplantage der Insel. Die ist uns bis jetzt komplett entgangen! Die Strecke, bis es hinauf nach Grand Coude geht, kennen wir ja (bis auf die immer noch nicht ganz fertige Umgehung von Saint-Joseph). Dann geht für meinen Schatz das große Kurbeln los! Durch Zuckerrohrfelder fahren wir bis auf über 1.000 m hinauf.

Wir sind auf die Minute pünktlich zur Öffnung auf dem Parkplatz der Plantage. Wir verzichten auf eine Führung und erkunden die Pflanzungen und das Tee-und-Bambus-Labyrinth*. Wir amüsieren uns über die zutraulichen Tec-tecs und genießen die Zeit. Nach der Rückkehr ins Haupthaus können wir die (nicht aromatisierten) Tees verkosten, sie sind wirklich hervorragend. Zum Abschluss kaufen wir Tee, Gebäck und Honig.

Nachdem ich gestern auf Google den Hinweis darauf gelesen habe, frage ich den netten Angestellten noch nach dem "Jardin* des Bestiolles*". Der private botanische Garten liegt nur ein kleines Stück entfernt, also versuchen wir unser Glück - laut Internet ist ein Besuch nur nach Anmeldung möglich... Und tatsächlich ist geschlossen! Aber als Christian Fotos von ein paar von außen zu sehenden Skulpturen* macht, kommt der Besitzer und fragt, ob wir den Garten besuchen möchten - aber sicher! Die zum Großteil aus Schrott gefertigten Skulpturen verstecken sich im weitläufigen Gelände zum Teil sehr gut... Auf jeden Fall auch ein Highlight*!

Danach geht es wieder hinunter bis fast ans Meer und dann wieder hinauf auf der anderen Seite der Rivière des Remparts. Es sind nur 5 km Luftlinie, aber auf der Straße fast 35 km Kurverei nach Plaine des Grègues.

Schon unterwegs merken wir, dass wir etwas an einem Reifen haben - auf dem Parkplatz vor dem Restaurant, wo wir zu Mittag essen, sehe ich, dass wir uns eine ziemlich große Schraube eingefahren haben... Aber erst mal Mittagspause! Das Lokal "Le Jubilé des O" sieht eher nach einem einfachen Imbiss aus, aber als ich frage, ob wir Mittagessen haben können, führt uns der Chef in den zauberhaften Garten. Was für eine Überraschung! Und das Essen ist auch hervorragend.

Anschließend fahren wir zur "Maison du Curcuma" und kaufen ein. Danach rufe ich bei Sixt* an und kläre, wie wir das mit dem Reifen machen. Eigentlich ganz einfach: reparieren lassen, zahlen und die Rechnung bei der Rückgabe mitbringen, damit sie den Beleg dafür haben. Wir fahren nach Saint-Pierre zu einem Reifenservice und nach 20 Minuten ist alles erledigt.

Nachdem wir heute (nach dem sehr reichlichen Mittagessen) nichts mehr zum Abendessen brauchen, können wir den Rest des Tages entspannen und die nächsten Tage planen.

Mittwoch, 23.09.2026

Früh aufstehen und Tagebuch schreiben, das ist schon Routine* für mich.

Heute fahren wir, damit Christians Arme sich etwas erholen können, nach Bras-Panon zur Vanille-Kooperative* zum Einkaufen. Vanille ganz und gemahlen für meine Mama, Vanillesalz und Vanille-Essig für mich - wir sind schnell fertig.

Auf dem Rückweg halten wir beim großen Leclerc in Sainte-Marie und kaufen Dodo, Fleisch zum Grillen und ein Tee-Ei für Mama.

Nachdem das neue Restaurant schon (oder überhaupt) zu hat, verschieben wir das Essen auf abends. Den Nachmittag verbringen wir entspannt und mit Planungen auf der Terrasse.

Abends fahren wir dann ins "Murmure des flots". Die Atmosphäre ist sehr angenehm und der Service nett und aufmerksam. Das Essen ist gut, aber vom Hocker reißt es uns nicht.

Donnerstag, 24.09.2026

Mein Tag beginnt wie immer, um 6:30 Uhr sitze ich mit dem Tagebuch auf der Terrasse.

Nach dem Frühstück fahren wir auf der Küstenstraße bis zum Cap La Houssaye zwischen Boucan Canot und Saint-Paul. Von hier aus wollen wir die Savanne* erkunden. Aber erst mal erwischen wir einen Weg, der in ein Tal führt, wo auf einer großen Plantage Mangos, Zitrusfrüchte und Bananen angebaut werden. Als wir in Richtung Hügel gehen, sehen wir hübsche kleine Vögel, die wir für Wachteln halten, die sich aber als Schwarzkehl-Laufhühnchen herausstellen. Leider ist ein Teil der Savanne (vor offenbar nicht allzu langer Zeit) einem Feuer zum Opfer gefallen, erst gegen Ende unserer Wanderung kommen wir ins typische Grasland. Wir kommen beim zweiten Parkplatz auf der anderen Seite des Caps herunter und vollenden mit dem Rückweg am Meer entlang einen kompletten Kreis.

Anschließend fahren wir nach Boucan Canot und kaufen dort im coolen "Effet Péi"*-Shop zwei T-Shirts für unseren Enkel für den nächsten Sommer. Ich ergattere auch noch eins für mich aus dem aktuellen Sonderangebot. An der Promenade* trinken wir etwas, dann fahren wir zurück nach Saint-Leu.

Im neuen Imbiss an der Promenade gibt's ein Dodo und einen Snack, bevor wir zurück zu den "Cases Couleurs" fahren. Bei dem tollen Wetter geht's heute Nachmittag an den Pool!

Abends grillen wir - die schon mariniert gekauften Koteletts schmecken richtig gut.

Freitag, 25.09.2026

Heute geht's mal nicht mit dem Tagebuch los! Wir frühstücken noch im Dunkeln und starten kurz nach 6 Uhr früh Richtung Zauberwald. Das Wetter ist traumhaft und es ist auch noch nicht viel Verkehr.

Leider ist aber der Weg zum Bassin des Hirondelles, den wir eigentlich gehen wollten, sehr rutschig und schlammig. Nachdem wir keinen verstauchten Knöchel oder so riskieren wollen, beschließen wir, auf der schmalen Straße ein Stück weiter zu wandern. Wir können immer wieder in den wunderbaren Wald hineinschauen, sehen viele Vögel und blühende Orchideen und probieren (wenn wir sie finden) Goyavier*-Früchte. Insgesamt sind wir gut 2 Stunden unterwegs.

Wir fahren zurück über den Col de Bellevue und halten kurz bei der Madonna - so klar ist der Piton des Neiges* selten zu sehen. In Le Tampon machen wir einen kleinen Umweg und kaufen das Geraniumöl für meine Mutter.

Anschließend fahren wir ans Meer und essen im "Ti Boui Boui", wo wir schon mal mit unseren Freunden waren, sehr lecker zu Mittag.

Am Nachmittag entspannen wir, abends lassen wir diesen tollen Tag mit Würfeln und einem Glas Rotwein ausklingen.

Samstag, 26.09.2026

Heute habe ich im Tagebuch einiges nachzuholen, das meiste schaffe ich noch vor dem Frühstück.

Das Wetter ist heute nicht so einladend, aber wir haben ja auch nicht so viel vor. Wir fahren nach Saint-Pierre, finden einen Parkplatz in der Nähe des großen Hindutempels und machen uns auf den Weg. Der große Markt ist wirklich sehenswert - vom Angebot an exotischen Früchten, Gemüse und Gewürzen bis zum bunten Gedränge dazwischen. Die Bauern und Händler sind freundlich und einem kleinen Plausch auch nicht abgeneigt, wenn ich etwas frage. Mit etwas Glück finden wir auch Pfeffer von der Insel - der meiste, der angeboten wird, kommt nämlich aus Madagaskar...

Mit einem Schlenker zur Post, wo ich Briefmarken kaufe, gehen wir zum zweiten Hindutempel Badra Khali. Bei unserem ersten Besuch 2015 hatte er dringend eine Renovierung nötig, inzwischen hat er die bekommen und strahlt selbst bei grauem Himmel. Auch Nicht-Hindus dürfen sich auf dem Areal frei bewegen, nur den Tempel selbst und die Opferplattformen dürfen wir nicht betreten. Die Details und der reiche Figurenschmuck sind den Besuch auf jeden Fall wert!

Wir fahren noch zum Flugplatz Pierrefonds, um zu klären, wie das mit einem Helikopterflug aussieht. Leider ist es mit dem Flug und dem Anbieter, den wir ausgesucht hätten, etwas komplizierter als angenommen. Das werden wir uns noch mal überlegen.

Der Nachmittag vergeht entspannt. Am frühen Abend kommt unser Freund Nico, der gestern aus Frankreich zurückgekommen ist, um "kurz Hallo zu sagen" - bei ihm geht das aber nicht, ohne eine Flasche Champagner mitzubringen. Wir sitzen einige Zeit zusammen und unterhalten uns über alles mögliche. Als ich ihn frage, wo ich für meine Mutter gutes Massalé bekommen könnte, antwortet er, dass es ihm eine Freude sein wird, ihr etwas von seinem eigenen (aus dem Restaurant) abzugeben... Er ist schon ein ganz besonderer Freund!

Sonntag, 27.09.2026

Heute hat mich die Routine wieder! Noch vor dem Frühstück wird Tagebuch geschrieben.

Heute haben wir es nicht so eilig, wir fahren nach Saint-Denis. Wir finden einen Parkplatz zwischen Barachois und dem Anfang der Rue de Paris. Dann spazieren wir die schöne Straße mit ihren alten Herrenhäusern hinauf zum Jardin de l'État. Den Garten sehen wir heute erstmals im Sonnenschein!

Nach einer Runde durch den Garten besuchen wir das Naturhistorische Museum (auch neu für uns). Die Ausstellung im Erdgeschoß ist dem 150. Jahrestag einer astronomischen* Expedition* nach Réunion gewidmet und zeigt auch Exponate* von anderen (in der Regel französischen) Expeditionen. Im 1. Stock werden in erster Linie Tiere gezeigt, die auf den Inseln des südlichen Indischen Ozeans leben oder lebten. Auch ein Dodo ist hier zu sehen.

Entlang der Rue de Paris gehen wir zum Viertel hinter der Kathedrale - ein Tipp aus unserem neuen Reiseführer. Leider hat um diese Zeit nur ein einziges Lokal geöffnet, so ist vom Flair* des Viertels nicht viel zu spüren.

Wir beschließen, am Meer entlang zu den Imbissständen am Ende der Promenade zu gehen. Wir holen uns ein kleines Bier und einen Snack, das reicht für den Moment. Anschließend fahren wir zurück nach Saint-Leu.

Den Nachmittag verbringen wir wieder ganz entspannt, bis wir uns fürs Streetfood-und-Musik-Fest am Hafen fertig machen. So viele Besucher haben wir hier auch noch nicht gesehen! Wir setzen uns auf die Felsen oberhalb des Strandes, essen Hähnchen-Spieße und genießen die entspannte Atmosphäre. Zurück im Studio gibt es den Rest von Nicos Champagner als "Betthupferl".

Montag, 28.09.2026

Kurz vor 6 Uhr aufstehen und auf der Terrasse Tagebuch schreiben - auch heute beginnt mein Tag so. Ich checke auch noch mal das Wetter für den Süden - es sieht nach wie vor gut aus.

Also starten wir nach dem Frühstück Richtung Saint-Philippe. Aber schon kurz nach Saint-Pierre sehen wir, dass nichts auf dieser Insel so unzuverlässig ist wie die Wettervorhersage - im Süden hängen dicke Regenwolken... Aber wir fahren weiter, oft hört das Ganze ja genau so schnell wieder auf, wie es angefangen hat. Heute allerdings nicht! Es schüttet teilweise wie aus Eimern!

Da es Richtung Ostküste heller aussieht, fahren wir weiter. Und tatsächlich hört der Regen auf, es wird deutlich heller.

Am Grand Brûlé sehen wir den Lavastrom vom großen Ausbruch des Piton de la Fournaise Anfang des Jahres. So einen "frischen" haben wir auch noch nie gesehen, wirklich beeindruckend!

Unser nächstes Ziel ist die Anse des Cascades, die wir von unserem bisher einzigen Besuch 2015 nur im strömenden Regen kennen. Was für ein Unterschied! Zwischendurch gibt es heute sogar (wenn auch kurze) sonnige Abschnitte... Die Bucht ist einfach schön!

Wir trinken etwas und fahren nach Sainte-Rose zur Kirche Notre Dame des Laves. Sie ist seit ein paar Jahren zugänglich und seit kurzem auch die Heimat der "Muttergottes mit Regenschirm", die früher am Grand Brûlé stand. Nach mehreren Beschädigungen wurde sie hierher gebracht.

Auf dem weiteren Weg fällt uns in einem anderen Ortsteil von Sainte-Rose ein schöner Hindutempel auf. Im Gegensatz zu den Tempeln in Saint-Pierre ist er überwiegend in Weiß und Gold bemalt - ein herrlicher Anblick. Wir dürfen bis auf das Innerste des Tempels alles anschauen. Dieser Zwischenstopp hat sich gelohnt!

Es geht weiter nach Sainte-Anne. Die besondere Dorfkirche hier sieht im hellen Licht auch ganz anders aus als im Regen... Leider wurde sie letztes Jahr durch den Zyklon* Garance schwer beschädigt und ist wohl noch einige Jahre nicht zugänglich.

In Saint-Benoît stellt sich uns nur kurz die Frage, ob wir über den Col de Bellevue oder über die Autobahn und Saint-Denis zurück fahren. Bei der Waschküche, die in den Bergen hängt, fahren wir auf jeden Fall unten herum! In Saint-Denis gibt's bei den Imbissständen ein Dodo und einen Snack, dann geht's zurück nach Saint-Leu.

Abends sind wir heute (natürlich) bei Nico. Er hat das Lokal Anfang des Jahres neu gestaltet, es sieht toll aus! Und das kreolische Essen ist so gut wie eh und je...

Dienstag, 29.09.2026

Neben Tagebuch-Schreiben gehört auch heute das Prüfen der Wettervorhersage zu meinen morgendlichen Aufgaben.

Nachdem es gut aussieht, geht es nach dem Frühstück los nach La Grande Chaloupe. Mit ein bisschen Fragen finden wir auch den Beginn des Chemin des Anglais. Allerdings verläuft der nicht - wie wir uns das vorgestellt hatten - am Rand der Ravine*, sondern entlang eines Seitentals. So haben wir beim steilen Aufstieg zwar immer wieder tolle Ausblicke auf die Küste, aber eben nicht in die Ravine. Ob es die Ernüchterung über den Wegverlauf, die oben aufziehenden Wolken oder ein zu hohes Anfangstempo (oder eine Kombination aus allem) war - jedenfalls kann ich nach einer guten halben Stunde nicht mehr weiter. Nach einer Erholungspause kehren wir um. Wir versuchen unser Glück auf dem Fahrweg direkt in die Ravine, aber da kommen wir nicht weit.

Bei der Suche nach einem Ziel für den Rest des Vormittags landen wir recht schnell beim "Jardin d'Éden". Der Garten ist einfach wunderschön und präsentiert sich bei jedem Besuch ein bisschen anders. Leider bekommen wir heute kein Chamäleon zu Gesicht...

Wir fahren noch zum Leclerc und kaufen ein paar Sachen ein, dann steht ein entspannter Nachmittag auf unserem Programm. Abends würfeln wir und planen für morgen.

Mittwoch, 30.09.2026

Eigentlich sollte ich heute früh gar keine Zeit fürs Tagebuch haben, aber Christian fühlt sich nicht gut, also muss Takamaka ausfallen...

Frühstück gibt's also zur normalen Zeit und zum Glück fühlt mein Schatz sich bald besser. Um diese Zeit ist aber natürlich nicht mehr so viel möglich, so beschließen wir, zum ersten Mal den Zoo zu besuchen.

Es ist nicht weit bis zum Parkplatz im Wald oberhalb von Étang-Salé. Der Tierpark ist ein wirklich nette Anlage und die Tiere werden gut gehalten. Uns fallen vor allem die vielen Papageien auf, von denen wir einige noch nie gesehen haben. Es gibt auch ein Streichelgehege und einen Snack. Als wir die Volieren* der verschiedenen Greifvögel besuchen, entdecke ich (per Zufall und zu unserer großen Überraschung) in einem Baum ein Chamäleon! Darauf waren wir gar nicht gefasst... Es ist sogar ein recht großes Exemplar*. Wenn man so ein Tier im "Normalbetrieb" beobachtet, versteht man, warum die Kreolen es "Endormi*" nennen. Wir besuchen also zwischendurch die Lamas und trinken etwas - dann sehen wir, dass sich die Echse doch bewegt hat. Ein echtes Highlight!

Wir fahren zurück nach Saint-Leu, machen Siesta und entspannen uns. Abends sind wir wieder bei Nico und er kündigt an, am Samstag zu einem Apéro* bei uns vorbei zu kommen...

Donnerstag, 01.10.2026

Natürlich wird früh wieder das Tagebuch aktualisiert, heute haben wir es nicht so eilig.

Unser Ziel ist heute das Bassin des Cormorans mit dem (hoffentlich wieder geöffneten) Urwaldcafé. Aber zum einen müssten wir uns wegen der schnell aufziehenden Wolken sputen, um nicht nass zu werden, zum anderen sind der ehemalige Parkplatz und alle uns bekannten Zugänge dicht gemacht worden. Die Gemeinde macht vielleicht Ernst mit der Umsetzung des (eigentlich schon immer bestehenden) Verbots...

Wir fahren nach Saline-les-Bains, um am Strand Trou d'Eau die Wassertemperatur zu prüfen und etwas zu trinken. Das Wasser ist sehr angenehm und es gibt ein neues Lokal direkt am Strand. Nachdem es auch hier zu zieht, fahren wir zum Einkaufen.

Abends grillen wir Würstl, ansonsten sind wir einfach mal faul.

  • Freitag, 02.10.2026

    Tagebuch schreiben, Wettervorhersage checken - also die übliche Routine...

    Heute geht's etwas früher los, wir haben ja doch eine gute Stunde Fahrzeit vor uns und wollen den Blick in die Rivière des Remparts möglichst wolkenfrei genießen. Aber schon vor Saint-Louis stehen wir im Stau! Wir verlieren mehr als eine halbe Stunde, beschließen aber, trotzdem nach Notre Dame de la Paix zu fahren. Wenn wir von der Aussicht nichts mehr haben, bleibt uns immer noch der botanische Rundweg.

    Als wir den Parkplatz erreichen, sieht es auch mit den Wolken nicht so toll aus. Aber ich erinnere mich, dass im Reiseführer stand, dass sich das hier oben schnell ändern kann. Und tatsächlich: die Wolken ziehen so schnell, dass sich alle paar Minuten neue Blicke in die gewaltige Schlucht bieten. Anschließend machen wir uns an den Rundweg durch den Bergnebelwald. Es ist absolut faszinierend, was hier alles wächst! Endemische* Baumfarne, Lorbeerverwandte, viele hier auf der Insel heimische Bäume - und außer diversen Vögeln kaum etwas zu hören... Die sind aber zu 99,9 % fotoscheu!

    Wir folgen der Straße weiter und fahren auf dem Weg nach unten an allen möglichen Pflanzungen vorbei: Salat, Zucchini, Ananas, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Bananen - hier wächst alles!

    Auf dem Rückweg erwartet uns bei Pierrefonds der nächste Stau. Diesmal gibt es aber einen Grund, einen Auffahrunfall. Wir wollen in Étang-Salé-les-Bains eigentlich etwas trinken, aber hier gibt es keine einzige Gastro* am Meer. So landen wir am Ende wieder in Saint-Leu an der Promenade...

    Abends sind wir wieder bei Nico.

    Samstag, 03.10.2026

    Daheim ist Feiertag, hier ändert sich nichts an meiner täglichen Morgenroutine.

    Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Saint-Pierre. Leider fängt es dort gerade an zu regnen - da bringt ein Besuch auf dem Markt nichts.

    Da es in der Gegend um Pierrefonds besser ausgesehen hat, ändern wir kurzerhand die Reihenfolge unseres Programms und fahren als erstes zur Domaine du Café grillé. Und das ist perfekt, das Wetter passt! Es ist ein wunderbarer, toll angelegter botanischer Garten. Um die 200 Informationstafeln erklären die verschiedenen Pflanzen (und es gibt sogar eine deutsche Übersetzung). Überall sehen wir Blüten, darunter zahlreiche blühende Orchideen. Hier weiß man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll! Im letzten Drittel des Rundgangs sehen wir auch noch die beiden Kaffeepflanzungen (von irgendwoher muss der Name ja kommen). Zurück am Empfang geben wir die Mappe mit den deutschen Erklärungen ab und sehen uns noch ein Video über die Geschichte des Kaffees an. Natürlich probieren wir auch noch die beiden hier produzierten Sorten, beide sind hervorragend.

    Jetzt fahren wir wieder hinein nach Saint-Pierre, der ziemlich starke Wind hat inzwischen den Regen verblasen. Auf dem Markt wird aber teilweise bereits abgebaut, vor allem die Stände mit Obst und Gemüse sind weitgehend leer. Wir kaufen uns einen Grillspieß, ein Hendl und Kartoffeln und setzen uns in einen der Pavillons* am Meer. Wie schon vermutet, ist das Essen zu viel, so haben wir für einen der nächsten Tage auch noch was...

    Abends kommt Nico, eine Flasche Chablis* unter dem Arm, zu Besuch. Es wird ein sehr nettes Gespräch über viele Themen. Er ist über die Jahre wirklich ein guter Freund geworden!

    Sonntag, 04.10.2026

    Gut, dass ich sehr früh noch mal das Wetter checke! Gestern Abend sah es für Takamaka wunderbar aus, jetzt heißt es schon für den Vormittag Wolken und Schauer... Da können wir uns die Anfahrt sparen und ausschlafen!

    Nachdem es hier an der Westküste schon morgens sonnig ist und ein Strandtag am Sonntag flach fällt, beschließen wir, einen Pool-und-Relax-Tag einzulegen. Wir genießen Sonne, Windstille und Ruhe am Pool. Gegen Mittag wird der Wind wieder stärker, wir gehen zurück ins Studio. Mittags essen wir den Rest des Grillhendls und der Kartoffeln von gestern. Danach heißt es nur noch entspannen...

    Abends sind wir natürlich am Hafen, wo einige Stände zu unserer Überraschung auch auf der gesperrten Straße aufgebaut sind.

    Montag, 05.10.2026

    Tagebuch schreiben, den Vögeln zuhören, Wetter checken - ja, mein Morgen ist durchaus geregelt.

    Da das Wetter hält, was die Vorhersage gestern versprochen hat, geht's heute an den Strand! Die Schnorchel- und Badesachen sind schnell gepackt, so sind wir schon früh am Strand Trou d'Eau.

    Ich geh gleich eine Runde ins Wasser. Die Korallen sind teilweise in einem schlechten Zustand, wie vermuten, dass das eine Folge des schweren Zyklons Anfang 2025 ist. Aber Fische gibt es trotzdem reichlich, unter einem Korallenstock entdecke ich außerdem einen sehr großen Dornenkronen-Seestern. Auch Christian sieht bei seiner Schnorchelrunde einiges und macht auch tolle Fotos. Bei einer zweiten Runde sehe ich unter einer Koralle den Kopf eines (eindeutig großen) Fisches, den weder wir noch die KI (auch zuhause) nicht identifizieren können, da brauchen wir wohl noch professionelle Unterstützung... Als der Wind stärker wird und es auch immer mehr zu zieht, packen wir zusammen und fahren nach Saint-Leu.

    Hier ist das Wetter deutlich besser und wir beschließen, einmal im "Cap Azur" etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Diese kleine Strandbar kennen wir bis jetzt nur im geschlossenen Zustand, aber wir haben gesehen, dass sie geöffnet hat. Diese Snackbar könnte unser neuer Lieblingsplatz in Saint-Leu werden! Natürlich nur tagsüber...

    Zurück im Studio duschen wir Salz und Sand runter und genießen dann einen entspannten Nachmittag und Abend.

    Dienstag, 06.10.2026

    Heute ist keine Zeit fürs Tagebuch, es heißt früh aufstehen, damit wir entsprechend zeitig zum Fenêtre des Makes starten können.

    Als wir nach Saint-Louis kommen, sieht es alles andere als sonnig aus... Aber wir sehen, dass es in Richtung Berge deutlich heller ist und beschließen, doch hinauf zu fahren.

    Nach etwas Verwirrung durch die schlechte Beschilderung und eine Umleitung finden wir die richtige Straße. Es wird schnell sonniger und wir hoffen, dass auch der Cirque de Cilaos frei ist. Die Straße - vor allem die letzten 10 Kilometer ab Les Makes - hat es in sich, aber es ist sehr wenig Verkehr. Oben erwarten uns ein fast leerer Parkplatz, die ersten Tec-tecs, strahlender Sonnenschein und atemberaubende Ausblicke auf den Cirque und die Berge darüber. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!

    Auch auf dem Rückweg ist nicht viel los, offenbar haben sich doch einige vom Wetter unten abschrecken lassen. Die Wolken ziehen auch schnell höher, bald wird man oben nichts mehr sehen...

    Unser erstes Ziel in Saint-Louis ist die Domaine Maison Rouge mit dem kleinen, aber feinen Kunsthandwerksmuseum. Hier findet aktuell eine Ausstellung zum Jugendstil auf La Réunion statt. Im Café probieren wir den hauseigenen Kaffee, dann drehen wir eine Runde über das Anwesen. Allerdings sind die meisten Gebäude nur noch Ruinen und das Herrenhaus wir gerade aufwendig restauriert, was noch einige Jahre dauern wird.

    Wir fahren ins Stadtzentrum, aber bis auf die schöne (und leider geschlossene) Moschee und die interessante Kirche gibt es nicht viel zu sehen.

    Mit einem Einkaufsstopp geht's zurück nach Saint-Leu und nach dem Aufräumen der Einkäufe auf ein Dodo und einen Snack zum "Cap Azur".

    Abends sind wir bei Nico; er gibt uns. solange keine anderen Gäste da sind, alles. was er für uns als Geschenke und Mitbringsel besorgt hat. Das Massalé ist viel zu viel, über das Dodo-Tablett und besonders über einen Kunstdruck der "Auberge du Relais" freuen wir uns sehr.

    Mittwoch, 07.10.2026

    Heute ist wieder genug Zeit fürs Tagebuch - ist auch gut so, ich muss ja zwei Tage nachholen...

    Heute nutzen wir das herrliche Wetter aus und gehen noch mal zum Schnorcheln, diesmal aber an den "Hausstrand" des "Cap Azur". Hier ist es ruhiger als am Trou d'Eau, vielleicht, weil die Lagune* deutlich kleiner und flacher ist. Im Wasser ist aber - mit Ausnahme der Tiefe - kaum ein Unterschied zu bemerken. Wir sehen viele Fische, sogar ein paar größere Schwärme. Am späteren Vormittag trinken wir etwas - auch ein unbestreitbarer Vorteil: wir können alles liegen lassen, weil wir es von unserem Tisch aus im Blick haben. Nach dem Mittagssnack zieht es aber zu und wir fahren zurück zu den "Cases Couleurs".

    Den Nachmittag verbringen wir sehr entspannt. Gegen 17:30 Uhr fahren wir wieder zum "Cap Azur", um uns ein Dodo als Sundowner* zu genehmigen. Vom Sonnenuntergang ist wegen Wolken nicht viel zu sehen, aber es ist eine sehr angenehme Atmosphäre.

    Wir lassen diesen entspannten Tag mit Würfeln und einem Glas Wein ausklingen.

    Donnerstag, 08.10.2026

    Gegen Ende unseres Urlaubs gehen uns langsam die Ziele für Unternehmungen aus, weil das Wetter auf der Insel zweigeteilt ist - Sonne im Westen, Schauer und Wolken im Osten...

    Also wird es ein sehr entspannter Tag! Den Vormittag verbringen wir am und im Pool - wir haben hier strahlenden Sonnenschein, oben in den Bergen und höheren Lagen sieht es nach Weltuntergang aus. Nachmittags machen wir eine ausgiebige Siesta, bis wir uns zum Abendessen fertig machen.

    Heute gehen wir in die "Villa Vanille". Wir essen beide Miesmuscheln - aber in Variationen, die es (laut Chef) nur hier gibt: Christian wählt kreolisch und ich mit Vanillesauce! Beides schmeckt hervorragend! Anschließend gibt's heute auch noch ein Dessert, bevor wir uns auf den Rückweg machen.

    Freitag, 09.10.2026

    Unser letzter Tag auf unserer Trauminsel für diesen Urlaub - da kommt auch beim Tagebuchschreiben etwas Wehmut auf...

    Nachdem sich das Wetter weiterhin zweigeteilt präsentiert, sind wir für Sonnenschein auch heute an den Westen gebunden. Da wir heute nicht mehr allzu viel unternehmen möchten, beschließen wir, im Trockenwald von Étang-Salé ein bisschen zu wandern.

    Da es hier nur wenig Schatten gibt, ist es extrem trocken und bald auch sehr warm. Dazu kommt, dass hier bis auf ein paar Vögel absolut nichts unterwegs ist... Wir gehen eine größere Runde, sind eine gute Stunde unterwegs, dann reicht es uns aber auch.

    Ein letztes Mal fahren wir zum "Cap Azur" und gönnen uns dort ein Dodo mit der schönen Aussicht aufs Meer. Am Nachmittag packe ich schon mal den ersten Koffer - da wir morgen früh bis 10 Uhr das Studio schon räumen müssen, möchte ich mir unnörigen Stress ersparen...

    Abends sind wir noch mal bei Nico - und er hat eine Überraschung für uns (die mich packtechnisch ins Grübeln bringt): statt der sonst üblichen kleinen Flasche seines Rhum arrangé hat er diesmal eine Literflasche vorbereitet! Wie ich die unterbringen soll, weiß ich noch nicht. Und dann will er für unser letztes Abendessen nicht mal etwas kassieren - damit ist er aber bei uns an der falschen Adresse! Wir verabschieden uns herzlich, wenn alles klappt, möchte er nächstes Jahr zu uns zu Besuch kommen.

    Samstag, 10.10.2026

    Wir stehen früh auf, frühstücken und dann geht es ans restliche Einpacken. Wir zahlen und Pierre und Alexandra kommen noch mal vorbei, um sich zu verabschieden. Pünktlich kurz vor 10 Uhr räumen wir das Studio endgültig, damit Linda auch genug Zeit hat, um es für die nächsten Gäste herzurichten.

    Um auch heute noch ein bisschen zu unternehmen, fahren wir das kurze Stück hinauf zum Museum Stella Matutina. Seit unserem (bisher einzigen) Besuch 2017 hat sich hier einiges getan - interessant ist die Ausstellung natürlich nach wie vor. Auch die Sonderausstellung zu den überwiegend indischen Lohnarbeitern, die nach der Abschaffung der Sklaverei auf die Insel kamen, ist wirklich interessant.

    Nach unserem Besuch fahren wir schon mal ein Stück Richtung Flughafen. In Hermitage-les-Bains machen wir eine ausgiebige Mittagspause in einem netten Lokal. Danach fahren wir mit einem Tankstopp zum Flughafen und geben unser Leihauto zurück, natürlich ohne Beanstandungen. Unsere Koffer können wir noch nicht aufgeben, also gibt es ein Dodo, um die Wartezeit zu überbrücken. Dann werden unsere Koffer direkt bis München durchgecheckt, wir gehen ans Gate und warten auf unseren Flieger zurück ins ziemlich kalte Mitteleuropa.

    Ich bin so müde, dass ich im Flugzeug kein Abendessen mehr brauche, ich schlafe kurz nach dem Start ein.

    Sonntag, 11.10.2026

    Der Flug vergeht ruhig und wir können recht gut schlafen. In Paris haben wir mehr als genug Zeit, um zum anderen Terminal zu kommen, noch dazu ohne Koffer, die gehen ja durch...

    In München dauert es erst mal ziemlich lange, bis wir im Terminal sind, weil unser Flieger auf dem Vorfeld parken muss. Und dann verzögert sich auch noch das Gepäck - gut, dass Helmut geduldig ist. Allerdings dauert es dann noch erheblich länger, weil unsere Koffer nicht kommen! Es heißt also die verlorenen Gepäckstücke beschreiben, Inhalt angeben usw. Das kostet Zeit und Nerven!

    Anmerkung: im Endeffekt wurden beide Koffer am Dienstag geliefert, beide intakt und der Inhalt vollständig und unbeschädigt.